Die Geschichte

Als Familienvater kam ich an einen Punkt im Leben, an dem der Wunsch nach einem eigenen, soliden Zuhause immer konkreter wurde. Auf unserem Vierseitenhof entstand die Möglichkeit, ein großes Holzhaus zu bauen, und wir begannen, dieses Projekt ernsthaft anzugehen. Die Konstruktion war durchdacht, die Pläne ausgearbeitet, vieles bereits entschieden. Ich machte mich auf in den Wald meiner Großmutter und fällte mit eigenen Händen die Bäume, aus denen dieses Haus entstehen sollte. Wir sägten das Holz auf und lagerten es ein. Das Material war vorbereitet, die Idee war klar.
Dann kam eine Veränderung im Leben, verbunden mit einer Umstrukturierung unserer Pläne. Das große Holzhaus rückte in den Hintergrund, stattdessen entstand ein vollständig durchgeplantes Tiny-House-Projekt. Dabei konnten wir auf das bereits vorhandene Bauholz zurückgreifen. Alles war konstruiert, berechnet und bereit zur Umsetzung. Eines Tages kam meine Frau nach Hause – zuvor war sie auf einer Feier in einer klassischen Jurte gewesen – und äußerte den Wunsch, rund zu wohnen. Dieses Bedürfnis wurde bei uns immer stärker. Daraufhin begann ich zu handeln, zu experimentieren, Modelle zu bauen und mich intensiv mit runden Wohnbauformen auseinanderzusetzen. Parallel dazu setzte ich mich mit einem Statiker zusammen, um die Idee aus meinem Kopf konstruktiv zu durchdenken und so in eine tragfähige Planung zu überführen. Aus diesem Prozess entstand das erste Holzrundhaus.
Die baulichen Erwartungen wurden dabei in vielerlei Hinsicht übertroffen – insbesondere in Bezug auf Dämmung, Statik und die besondere Raumatmosphäre.

Moritz Wehde, Projektgründer.

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